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February 26, 2006

Zukunft ohne Arbeit? Perspektiven für die Arbeit von morgen

Filed under: Uncategorized — brunow @ 10:36 am

Zufällig sehe ich heute morgen am Fernsehen den Schluss eines Vortrags von Prof. Dr. Claus Offe zum Thema “Zukunft ohne Arbeit? Perspektiven für die Arbeit von morgen” im Rahmen der Tele-Akademie des Südwest Fernsehens (www.swr.de).

Der Referent erläutert gut verständlich und auf interessante Weise die Situation der Arbeit heute und Modelle zur Verbesserung der Situation in den nächsten Jahren. Ich bekomme mit, dass die EU bis 2010 in den Mitgliedsländern eine Beschäftigung von 70% der gesamten Wohnbevölkerung und 60% der Frauen im Alter von 18(?) bis 64 Jahren sowie 50% der Personen im Alter von über 50 Jahren erreichen möchte. Nur Grossbritannien und zwei weitere EU-Länder haben dieses Ziel schon erreicht. In vielen Ländern – darunter auch Deutschland – ist noch keines der Ziele erreicht.

Professor Offe diskutiert Modelle zur Finanzierung hoher Beschäftigung: Modelle, bei denen Arbeitslose Sozialleistungsempfänger sind und Modelle, bei denen sie zu Beitragszahlern werden. Sein Fazit ist, dass nur ein europaweit gleiches Modell aus der heutigen “Bredouille” herausführen kann.

Die Argumente des Referenten waren schlüssig, die Gedanken anregend. Aber wie kann ich aus diesen Impulsen eigenes Wissen oder gar Verstehen erarbeiten? Ich habe die Sendung nur zufällig und auch nicht vollständig gesehen und deshalb auch keine Notizen gemacht. Der Link auf der Website des Südwestfernsehens hilft nicht weiter: Ich finde keine weiterführende Informationen zum Vortrag. Die Suche im Web mit der Phrase “Perspektiven für die Arbeit von morgen” führt auf eine Seite mit Angaben zum Vortrag und zur Person von Professor Offe. Aber weder der Text des Referats noch die Sendung selbst sind zugänglich. Ich könnte beim SWR für 25 Euro einen Mitschnitt der Sendung auf VHS-Videokassette bestellen. Ich besitze aber keinen Videoplayer.

Und nun?

February 23, 2006

Wer bloggt, der führt

Filed under: Uncategorized — brunow @ 8:23 am

Den Artikel mit dem Titel “Wer bloggt, der führt” habe ich im Harvard Business manager vom März 2006 (Seite 100-1001) gelesen. Geschrieben hat ihn Jonathan Schwartz, Chief Operating Officer des US-Unternehmens Sun Microsystems.

Der Artikel beschreibt wie Führungskräfte über Blogs kommunizieren und damit die Unternehmenskultur aktiv fördern können.

Voraussetzungen für einen derartigen Weblog sind eine Strategie und authentische Beiträge. Im Blog werden alle erdenklichen Themen aufgegriffen: Geschäftsstrategie, Produktentwicklung, Unternehmenswerte, usw. Erfolge werden ebenso thematisiert wie Fehlentscheidungen. Zusammen mit den Kommentaren zu den Blog-Einträgen ergibt sich eine offene Kommunikation zwischen den Führungskräften, MitarbeiterInnen, KundInnen und einer breiten Öffentlichkeit.

Jonathan Schwartz’s Weblog: http://blogs.sun.com/roller/page/jonathan/ 

February 20, 2006

Getting Things Done

Filed under: Uncategorized — brunow @ 9:38 am

Getting Things Done ist eine Methode von David Allen zur Selbstorganisation.

Mich spricht sie deshalb besonders an, weil sie nicht an spezielle Werkzeuge gebunden ist: Wer sich gerne auf dem Laptop mit MS-Outlook organisiert, kann die Methode ebenso gut anwenden wie Personen, die lieber mit Ordnermäppchen hantieren.

Wie funktioniert die Methode? Ebenso wie bei jeder anderen Methode zur Selbstorganisation entscheidet schliesslich mein Verhalten über den Erfolg von Getting Things Done (GTD). Aber GTD unterstützt mich dabei besonders gut, weil die Methode prozessorientiert ist: Den Kopf von den Details über die durchzuführenden Tätigkeiten entlasten und frei machen für die Ordnung der Aufgaben und schliesslich für deren Ausführung.

David Allen schlägt dazu ein System mit 43 “Ordnern” vor: Je einen für die Monate des Jahres und je einen für jeden Tag des Monats (12 + 31). Ich habe das für mich etwas vereinfacht auf 12 Monats-”Ordner” und vier Wochen-”Ordner” (diese Woche, die nächste, übernächste und überübernächste Woche), weil ich die Tagesplanung nicht im Voraus für einen ganzen Monat durchführen kann. Ausserdem ergänze ich das System mit je einem “Ordner” für die länger dauernden Projekte. Als “Ordner” verwende ich eine Ordnermappe mit 12 Fächern für die Monate und ein Ablagemäppchen aus Karton mit vier Fächern für die Wochen. Die Tagesplanung führe ich in MS-Outlook.

In die Monatsordner lege ich alle jährlich wiederkehrenden Aufgaben (Geburtstage, Steuererklärung, usw.). Dazu kommen laufend Aufgaben, deren Endtermin mehrere Monate voraus liegt (z.B. eine Abschlussprüfung). Die Aufgabe wird in den Ordner desjenigen Monats gelegt, in dem ich mit der Bearbeitung der Aufgabe beginnen muss.

Am Ende jedes Monats mache ich die Wochenplanung für den folgenden Monat. Dazu nehme ich aus dem betreffenden Monatsordner die Aufgaben und verteile sie auf die Wochenordner. Von wiederkehrenden Aufgaben mache ich eine Kopie. Am Ende jeder Woche erfolgt die Tagesplanung der folgenden Woche.

Die laufend neu eintreffenden Aufgaben werden jeweils sofort erledigt, wenn sie weniger als etwa 2 Minuten Bearbeitungszeit beanspruchen. Die anderen Aufgaben werden in die Ordner verteilt.

Damit ich mit den täglichen Aufgaben zurecht komme, habe ich noch ein Ordnermäppchen “Heute”, in das ich die für den heutigen Tag geplanten Aufgaben aus dem Wochenordner übernehme.

Unter dem Stichwort “Getting Things Done” findet man im Web noch viel differenziertere Anleitungen und die David Allen Company (www.davidco.com) bietet auch Seminare zu GTD an.

February 15, 2006

Macht ein Blog Sinn?

Filed under: Uncategorized — brunow @ 4:27 pm

Bei der täglichen Arbeit begegnen mir viele interessante Quellen: Fachartikel, Weblinks, Bücher, Personen mit prägnanten Aussagen, usw.

Oft gelingt es mir nicht, die aufgeschnappten Informationen sofort richtig einzuordnen. Werden sie mir je nützlich sein? Unter welchem Stichwort werde ich sie finden wollen?

Der Weblog könnte vielleicht mein Gedächtnis erweitern, ohne dass ich die Einträge sofort kategorisieren muss- und vielleicht fügen andere Menschen noch weitere Verästelungen bei?

Let’s try!

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